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Steffen Flath agitiert gegen die Energiewende

29.12.2012, 21:02 Uhr

Steffen Flath von der CDU in Sachsen hat nicht verstanden, daß Deutschland durch den Umstieg auf erneuerbare Energien die wachsenden Strompreise in den Griff kriegen kann. Das EEG ist aus Sicht von Flath ”voller planwirtschaftlichen Ansätze” und müsse durch “marktwirtschaftliche Mechanismen” ersetzt werden.

Was Flath damit wohl meint? Möglicherweise einen Umstieg vom EEG auf das von der “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft” propagierte WEE, welches faktisch den kompletten Stillstand für die Energiewende bedeuten würde.

Wäre Flaths Kommentar eine Einzelmeinung, so wäre es kaum einer Erwähnung wert. Doch leider mehren sich in den Reihen der CDU (und in denen der FDP) die Stimmen jener, die das Erneuerbare Energien Gesetz zum Abschuss freigeben möchten und daher keine Gelegenheit auslassen, selbiges schlecht zu reden.

Steffen Flath ist in Vergangenheit bereits durch seine Ablehnung der steuerlichen Gleichstellung von Homo- und Heteroehe auffällig geworden. In der Süddeutschen Zeitung wird Flath mit folgender Einlass zitiert:

“Gott hat uns geschaffen als Frau und Mann und ich glaube, dass er sich dabei etwas gedacht hat.”

Genau. Denn mit einem einfachen Weltbild lebt es sich am leichtesten.

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