Armin Laschet attackiert die Energiewende als “ethisch überhöhte Öko-Überheblichkeit”
Der nordrhein-westfälische CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet macht dem energiewendefeindlichen Image seiner Partei erneut alle Ehre. So kritisiert Laschet:
“Wir haben uns angewöhnt, alles, was mit Ökologie zu tun hat, ethisch zu überhöhen.”
Ferner müsse die CDU, der aus Laschets Sicht
“mit viel Moralin intonierten Öko-Überheblichkeit den Wert der Arbeit entgegensetzen”.
Laschet gedenkt sich mit dieser engstirnigen Haudraufmentalität für die in rund drei Monaten stattfindende Parteitagsabstimmung als industriefreundlicher Wirtschaftspolitiker in Stellung zu bringen.
Und als hätten die Spatzen es nicht bereits von den Dächern gesungen, stimmt Laschet nun ein Lied an, das perfider nicht sein könnte, aber letztlich nur genau das an den Tag bringt, was seine Partei ausmacht: Die Rückkehr zur Atomkraft durch die kalte Küche.
“Zum Ausstieg aus der Kernenergie hat man eine Ethikkommission berufen. Wir brauchen, bildlich gesprochen, eine Ethikkommission zum Erhalt von Industriearbeitsplätzen.”
Armin Laschet war in Vergangenheit bereits negativ in Erscheinung getreten, weil er vor der nordrhein-westfälischen Landtagswahl 2012 einen heftigen Ausbau der Überwachung aller Bürger ankündigte.
Laschet bekräftigte selbst nach der Aufdeckung des Nationalsozialistischen Untergrunds und seiner Verstrickungen mit dem Verfassungsschutz, daß der Verfassungsschutz aus seiner Sicht notwendig sei, um die Bürger von neonazistischen Umtrieben zu schützen. Eine Beurteilung der Tatsache, daß der Verfassungsschutz nachweislich mit Nazis zusammengearbeitet hat, machte Herr Laschet jedoch nicht.
Laschets Wikipedia-Eintrag enthält zu den vorgenannten politischen Positionen gegenwärtig noch keine Hinweise.
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