CDU Watch

Die Wahlniederlagen der CDU in 2011

25.12.2011, 12:22 Uhr

Sieben Landtagswahlen hatte das Jahr 2011 zu bieten. Für die CDU endeten fünf in Machtverlusten von denen Sachsen-Anhalt mit einem Verlust in Höhe von 3,7% noch der erträglichste war – in Hamburg verlor die CDU gewaltig: Es galt einen machtpolitischen Aderlaß in Höhe von 20,7% zu erdulden.


Besonders schmerzhaft war der Wahlausgang in Baden-Württemberg. Obgleich die CDU mit 39% zwar insgesamt stärkste Fraktion wurde, kostete der ohnehin bereits schmerzliche Verlust von 5,2% aufgrund einer erstarkten Grünenfraktion, die ihren Anteil auf 24,2% anheben und somit mehr als verdoppeln konnte, den seit über fünf Jahrzehnten andauernden Regierungsauftrag, der fortan von Grünen und SPD wahrgenommen wird.

Auch in Hamburg brachte die Landtagswahl 2011 die CDU um ihren Regierungsauftrag, den sie nach der Wahl an die SPD abgeben musste.

Abzuwarten bleibt, wie die für den 6. Mai 2012 anstehende Landtagswahl in Schleswig-Holstein ausgehen wird. Zwar behauptet die dortige CDU mit 31,5% zurzeit den Titel der stärksten Fraktion, doch bereits im Vergleich zur Landtagswahl 2005 büßte sie 8,7% ein.

Sollte diese Entwicklung sich fortsetzen und sollten auch in Schleswig-Holstein die Grünen weiteren Zuspruch erhalten, wovon ebenso auszugehen ist, wie daß der gegenwärtige CDU-Regierungspartner FDP deutliche Verluste einfahren wird, so wäre für die CDU auch in Schleswig-Holstein ab Sommer 2012 wohl Oppositionsarbeit angesagt.

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