Teleskopschläger statt Gummiknüppel
Die Hessische CDU findet in Koalition mit der FDP, daß es notwendig ist, Polizeibeamte statt mit Gummiknüppeln mit Teleskopschlagstöcken (im Volksmund auch als »Totschläger« bezeichnet) aus Stahl auszustatten. Eine völlig rationale Erklärung hierfür gibt es natürlich auch:
Innenminister Boris Rhein (CDU) sagte dem Sender, der alte Knüppel habe den Anforderungen nicht mehr genügt. „Der neue Schlagstock ist besser einsetzbar, wirkungsvoller und technisch ausgereifter“, fügte er hinzu.
Weiter heisst es zu der Waffe:
Die neue Polizeiwaffe besteht aus Stahlrohr, wiegt 630 Gramm und lässt sich schnell auf mehr als 50 Zentimeter Länge ausfahren.
Laut dem Bericht der Frankfurter Rundschau wurden über 13.000 Teleskopschlagstöcke geordert. Den Steuerzahler kostet diese Investition in eine Waffe, von der Amnesty International aufgrund ihrer teils schlimmen körperlichen Folgen warnt, rund 1.6 Millionen Euro.
Bei den viele Demonstrationen in letzter Zeit sieht man sich offenbar dazu genötigt, die “Deeskalationsteams” der Polizei noch gefährlicher zu machen, als sie ohnehin schon sind. Irgendwie muss man die Bereitschaft zur Demonstration zu gehen ja senken.