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Niedersachsens CDU billigt Tierquälerei (3)

Der gegenwärtige Stand der Dinge in dem Tierquälerskandal um die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen umfasst nach letzten Erkenntnissen zwei eidesstaatliche Versicherung, nämlich jeweils eine von Astrid Grotelüschen selbst und von Stefan Bröckling von der Tierschutzorganisation Peta.

Während Astrid Grotelüschen nach wie vor behauptet, sie habe mit den Vorfällen nichts zu tun und sie ausserdem die Echtheit der Beweisvideos zur Tierqualerei anzweifelt, hält Stefan Bröckling dagegen.

Wie der TAZ zu entnehmen ist, ist das Beweisvideos ohne abzusetzen – also vom Eintreten in die Masthalle, bis hin zur Dokumentation der Tierquälerei – gedreht, womit die Glaubwürdigkeit der gezeigten Szene bekräftigt werden soll.

Teile des Beweisvideos und einige Aussagen von Astrid Grotelüschen sowie Stefan Bröckling sind dem folgenden Video von RTL Regional zu entnehmen.

Laut einem NDR-Bericht sprach sich inzwischen David McAllister, der seit Juli 2010 niedersächsischer Ministerpräsident ist, vertrauensvoll für Astrid Grotelüschen aus.

Ministerpräsident David McAllister (CDU) sehe keinen Anlass, an der Ministerin zu zweifeln, sagte eine Sprecherin der Staatskanzlei am Freitag in Hannover.

Der Kreiszeitung kündigt für die morgige Landtagsversammlung an, dass auch der Fall Grotelüschen behandelt wird.

Update: Dieser Artikel hat eine Fortsetzung.